Donnerstag, 16. November 2017

Blogpause





Hallo ihr Lieben,

ja ihr lest richtig, ich verabschiede mich mal wieder auf unbestimmte Zeit von euch. Bisher bin ich nach kurzer Zeit immer wieder zurück gekommen, aber es bleibt abzuwarten, ob das auch diesmal wieder der Fall sein wird. Ich befinde mich gerade in einer schwierigen Phase in der ich sehr mit mir und allem anderen hadere. Nähere Gründe erspare ich euch bzw. gehört das hier auch einfach nicht hin. Die Folge dessen ist jedoch, dass ich fürs Lesen und Bloggen überhaupt keinen Kopf habe.

Bevor ich jedoch sang und klanglos verschwinde, wollte ich mich bei euch gemeldet haben, schließlich habe ich euch alle ins Herz geschlossen und will nicht einfach abtauchen ;). Ihr müsst euch keine Sorgen machen, aber ich kann leider momentan noch nicht absehen, wann ich wieder hier präsent sein werde. Andere Dinge haben gerade Priorität. Natürlich hoffe ich, dass sich das bald wieder ändern wird und dass ich euch dann alle wieder hier begrüßen kann. Die einzige Plattform, auf der vielleicht hin und wieder noch etwas passieren wird, ist Instagram (Link in der Sidebar), also fühlt euch frei mir dort zu folgen ♥.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, lest ein paar Bücher für mich mit und habt eine schöne Zeit. Bis hoffentlich bald.
Eure Insi Eule




Sonntag, 5. November 2017

~Eule rezensiert~ Scythe - Die Hüter des Todes







Scythe - Die Hüter des Todes von Neal Shusterman
(engl.: Scythe, Arc of a Scythe #1)
Übersetzt von Pauline Kurbasik und Kristian Lutze
Band 1 von ?
Dystopie
528 Seiten
Erschienen am 21.09.2017 bei Fischer Sauerländer










Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt... (Klappentext lt. Verlag)


So viele begeisterte Stimmen sind im Vorfeld auf mich eingeprasselt, da konnte ich mich nicht mehr dagegen wehren und musste - neugierig wie ich bin - einfach zu diesem Buch greifen und es sofort lesen. Und ja, die Leute hatten sowas von Recht mit ihrer Schwärmerei.

Es ging los mit einem Tagebucheintrag eines Scythe - in dem Fall den Einträgen von Citras und Rowans Ausbilder - und da merkt man als Leser schon, dass diese Geschichte etwas besonderes ist. Die Tagebucheinträge ziehen sich auch wie ein roter Faden durch das Buch und sind vor jedem Kapitel zu finden. Im nächsten Schritt lernen wir auch schon die Protagonisten kennen, die mir beide von Anfang an sympathisch waren und die ich gerne durch das Buch begleitet habe.

Citra ist ehrgeizig, direkt und aufbrausend, ein kleiner Wirbelwind, die weiß was sie will und für das einsteht, woran sie glaubt. Rowan hingegen ist ein Außenseiter, der aber durch viel Fein- und Mitgefühl auffällt und auf seine Art versucht das Richtige zu tun. Beide werden als Scythe-Lehrlinge vom Ehrenwerten Scythe Faraday ausgewählt und beide haben natürlich überhaupt keine Lust Scythe zu werden (was allerdings Grundvoraussetzung ist um Scythe-Lehrling zu werden). Binnen eines Jahres sollen die beiden nun das Handwerk des Tötens erlernen und dann ihre Prüfung ablegen. Allerdings geht bei einem der Zusammenkünfte der Scythe etwas schief und einer von ihnen überlegt sich, als Anreiz für die beiden Lehrlinge, eine besonders makabere Konsequenz für den Verlierer... 

Nicht nur das war ein spannender Aspekt der Geschichte, sondern auch die Thematik an sich und wie der Autor seine Ideen umgesetzt hat, haben mich total gefesselt. Die Frage was passiert, wenn die Menschen unsterblich sind, ist nicht nur interessant sondern regt auch sehr zum Nachdenken an. Die Konflikte die damit einher gehen können, wenn die Menschheit den Tod nicht mehr in die Hände der Natur legt sondern selbst übernimmt, werden vom Autor gründlich und auf unterhaltsame Art und Weise beleuchtet. Es ist schon erschreckend, aber wer sagt uns, dass das nicht ein mögliches Zukunftsszenario ist?

Den Schreibstil des Autors kannte ich ja bereits von seiner "Vollendet"-Reihe und auch hier mochte ich seine Art zu schreiben wieder sehr gerne. Er fängt diese beklemmende Atmosphäre des überall lauernden Todes in Menschengestalt zwar gut ein, behält sich aber dennoch eine gewisse Leichtigkeit und ein Stück schwarzen Humor. Ich fand diese Mischung sehr ansprechend und sie hat dafür gesorgt, dass ich schnell und leicht durch das Buch kam. Außerdem wurden so einige Wendungen und Überraschungen eingebaut, die die Spannung nochmal erhöht haben. Nach dem Ende freue ich mich sehr auf den zweiten Band, denn da ist glaube ich noch viel Stoff für die Geschichte vorhanden.


Ein mehr als gelungener Auftakt für eine neue Buchreihe mit einer faszinierenden Thematik und viel Raum für Spekulationen. Ich bin ziemlich begeistert und sehr gespannt, wie der Autor diese Geschichte weiter erzählt. Im März kommt der 2. Band raus und den habe ich mir bereits vorbestellt. Von mir eine ganz klare Empfehlung.

  • (Cover: 4,5/5)
  • Schreibstil: 4,5/5
  • Story: 5/5
  • Idee: 5/5
  • Charaktere: 4,5/5
  • Atmosphäre: 5/5
    Ergibt eine Gesamtbewertung von: 












Donnerstag, 2. November 2017

~Eule blickt zurück~ Lesemonat Oktober 2017







Guten Tag meine LeseEulen,

ich komme auch mal mit dem Lesemonat um die Ecke ;D. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Oktober. Ich für meinen Teil kann mich nicht beklagen. Es war zwar auch stressig, aber eine Woche davon war ich im Urlaub und das habe ich sehr genossen. Schade, dass einen der Alltag schon viel zu schnell wieder zurück hat.

Ich habe zwar nach wie vor Lust aufs lesen und ich tue das auch, so oft wie ich die Ruhe dazu finde. Aber auch Netflix ist nach wie vor, und gerade jetzt wo es dunkler und trister wird, eine große Versuchung. Dann steht fast jedes Wochenende bis Weihnachten irgendwas an und ich bin momentan von Dauerkopfschmerz geplagt. Vergeht kaum ein Tag ohne. Ich hasse das und weiß gerade auch nicht woran es liegt. Bzw. ich vermute dahinter meinen ebenso dauerverspannten Nacken. Das nervt. Hoffentlich wird das bald besser.
(Und mein Gott, ich brauche eine Monstertafel Schokolade. Sofort! Zartbitter. Mit Nüssen. Danke. Wahlweise tuts auch ne Packung Toffifee.)

Ein bisschen was habe ich im Oktober aber gelesen, weil es wie gesagt momentan wieder richtig Spaß macht und auch einfach so viele geniale Bücher auf mich warten. Natürlich wäre es toll, wenn ich noch mehr schaffen würde, aber so ist es auch in Ordnung. Ich bin jedenfalls nicht unzufrieden. Allerdings bin ich ganz schön Rezensions-Faul geworden, wenn ich mir das so angucke... Aber ich weiß eben auch nicht, ob das bei Folgebänden immer so gewünscht wird...







Der schwarze Thron #2 - Die Königin von Kendare Blake
512 Seiten
5 von 5 Eulen

Gleich zu Beginn des Monats hat mich schon ein Highlight in seinen Bann gezogen. Ich liebe diese Reihe. Und ich habe mich sehr gefreut als mir von allen Seiten zugetragen wurde, dass es wohl weiter gehen wird :D.








Das Reich der Sieben Höfe #2 - Flammen und Finsternis von Sarah J. Maas
720 Seiten
4 von 5 Eulen

Auch der nächste 2. Band hat mir richtig gut gefallen. Allerdings fand ich ihn stellenweise etwas langatmig. Ich weiß, dass viele den 2. Band noch viel besser fanden als Band 1, aber ich fand ihn tatsächlich nicht ganz so stark. Auch wenn Rhysand natürlich ein schmucker Kerl ist, aber das ist ja nun mal nicht alles was zählt ne *hust* ;)








These Broken Stars #3 - Sofia und Gideon von A. Kaufman und M. Spooner
528 Seiten
4 von 5 Eulen

Ebenso solide ging es weiter. Rasanter und spannender Abschluss der Trilogie. Insgesamt fand ich die Reihe toll, auch wenn sie nicht perfekt war, so konnte sie mich doch super unterhalten.









Scythe #1 - Die Hüter des Todes von Neal Shusterman
528 Seiten
5 von 5 Eulen

Schön, dass ich den Monat dann wieder mit einem Highlight abschließen konnte. Eine richtig interessante Thematik, die hier angesprochen wird. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte hatte es in sich. Man bekommt viel zum Nachdenken serviert. An einer Rezi werde ich mich noch versuchen ;).





Gelesene Bücher Oktober: 4
Neuzugänge Oktober: 9
Gelesene Seiten: 2.288
Pro Tag: ~74
SuB zum 01.10.2017: 92
SuB zum 31.10.2017: 98 (*heul*)